Teehaus Altenburg

Förderverein e.V.

Autor: Uwe Burkhardt (Seite 1 von 2)

Einweihung der Bühne am Teehaus am 31.05.2014

31. Mai, der letzte Tag im Wonnemonat, für viele Altenburger und Gäste aus Nah und Fern kann es ein Erlebnistag  der besonderen Art werden. Nach vielen Jahren des Wartens, weiht der Teehaus Altenburg Förderverein e. V. die Bühne am Teehaus ein.

Ein reichhaltiges Programm erwartet diejenigen, die den Weg zum Teehaus und der Orangerie finden.

10.00 Uhr – 12.00 Uhr:  Der Spielmannszug der freiwilligen Feuerwehr eröffnet mit zünftiger Musik den Frühschoppen und lädt alle Gäste zum Verweilen ein.

12.00 Uhr- 14.00 Uhr:Da  lassen es  die 30 Mitglieder von DaCapo bei Unterhaltungsmusik so richtig krachen.

14.00 Uhr -15.00 Uhr: Erwartet alle ein Kinderprogramm der Grundschule „Wilhelm  Busch“.

Dann geht es Schlag auf Schlag !

15.00 Uhr – 16.00 Uhr: Im Doppelpack, die Altenburger Show Zwillinge Claudia und Carmen.

16.00 Uhr – 17.00 Uhr: Der große gemischte Chor von Altenburg.

17.00 Uhr – 18.00 Uhr:  Die lustigen Schwestern ziehen in ihren Bann.

Im Abendprogramm bis 22.00 Uhr lassen wir uns bei Hotel Musik von Pegasus verzaubern.

Viele Attraktionen für die Kleinsten, u.a. mit einer Hüpfburg und mit Kinderschminken sorgen dafür, dass die Erwachsenen sich nach Kaffee und Kuchen oder nach alkoholischen Getränken anstellen  und allerlei für ihre Figur machen können.

Also, auf zum Teehaus an diesem Tag!

 

Benefizveranstaltung am 13.09.2014 zu Gunsten von “ Portali“

Wenn an diesem Tag, die bekannte Entertainerin Dagmar Frederic, die Veranstaltung eröffnet, werden Erinnerungen wach. Am 26.02.2008 zog sie im Landestheater Altenburg in zwei Veranstaltungen 968 Bürger in ihren Bann. Es war eine Benefizveranstaltung zu Gunsten des Teehauses und der Orangerie. 20235 € spendeten die Künstler für diese Aktivität . Diese Mittel wurden letztendlich in den Bau eines barocken Gartens und in den Bau der Bühne am Teehaus,investiert.Nun steht sie wieder mit bekannten Künstlern bereit, um mit der Benefizveranstaltung die ehrgeizige Sanierung des Portali zu unterstützen. An ihrer Seite Gaby Rückert & Ingo Koster, die Altenburger Zwillinge Claudia & Carmen , die Xylophon Virtuosen Warkus & Warkus, Olaf Berger,Andreas Holm & Thomas Lück, die Red Shoe Boys  und Helmut Rosenkranz als“ Junger Pionier“. 1000 Besucher werden in der Stadthalle Goldener Pflug erwartet, das heißt, jeder 32. Bürger der Stadt Altenburg. Für ein 180 minütiges Programm ist ihr Geld gut investiert, sie haben Spaß und Freude sowie eine großartige Aktion unterstützt, wenn sie uns nicht im Stich lassen. Sprechen sie Freunde und Bekannte an und kommen sie einfach. Karten erhalten sie zu 29.00 €,27,00 € und 25,00 € an den Vorverkaufsstellen – Altenburger Tourismus GmbH ,  Markt 17 ( Tel. 03447 / 512800 oder in der Volkssolidarität, Pappelstraße 56,bei Frau Böhm. ( Tel. 03447 /8951857 ).  Danke, danke, danke.

Geschichten von Portali -5

Der Verein hat sich ein ehrgeiziges Ziel gestellt, die Sanierung des Portals ohne öffentliche Fördermittel. Dazu brauchen wir unbedingt die Hilfe von Betrieben, Einrichtungen,Geldinstituten und nicht zuletzt aller Bürger, die unsere Stadt lieben. Wir versprechen den Beginn 2014 und den Abschluss der Arbeiten spätestens  2015.Sie können spenden auf IBAN : DE 48830654080001608800 BIC: GENODEF1SLRNeugierde

Seit ich weiß, dass ich in zwei Jahren im alten Glanz erstrahlen soll, kann ich kaum noch ruhig stehen. Viele Menschen verweilen jetzt öfter als sonst vor mir, stecken die Köpfe zusammen und unterhalten sich von Geld.

Das Teehaus und die Orangerie prahlen mit Summen, die man gebraucht hat, um sie als Models des Schlossparks vor zu zeigen. 3600000 Euro. Damit kann ich nichts anfangen, es muss aber sehr viel Geld sein.

Als eine größere Gruppe Männer und Frauen auf dem Weg zur Orangerie waren, hörte ich nur ein paar einzelne Sätze.

„ Das ist ja gigantisch, was die für vieles Geld dafür ausgegeben haben. Ist aber auch schön geworden“, sagt der Eine. Vielleicht gerade mal 85 Jahre alt. Ich habe mich schon gewundert, einen solch jungen Menschen mit Stock zu sehen.

„Für die in der Landesregierung sind das doch kleine Beträge, wenn man sieht was die sonst so verschleudern“, erwidert ein Anderer. „ Das ist so als würden wir von ein paar Cent unserer Rente reden, die wir zum Einkaufen brauchen“.

Andere lachten ganz laut. Es muss etwas Lustiges gewesen sein.

„ Da könnt ihr euch vielleicht vorstellen, was der Verein auf die Beine stellen will, um dieses Bauwerk zu sanieren. Ungefähr sechzigtausend Euro.“

Die Frau, die das sagte, schaute mich kopfschüttelnd an und die anderen wurden nachdenklich, auch ich.

Ich hatte das Gefühl, meine Sandstein Vasen kämen vor Aufregung ins Wanken. Und wieder wurde ich unsicher. Wie wollen dass unsere Pflege Freunde aufbringen?

Das Teehaus und die Orangerie versuchten mich zu beruhigen. Sie zeigte auf eine der fünf Bänke, die am Weg des Barockgartens, zum Eingang der Orangerie, stand. Auf ihrer Rückenlehne war ein Schild mit dem Namen Dagmar Frederic, angebracht.

„Diese Frau ist eine berühmte Künstlerin und hat im Jahr 2008 mit anderen Künstlern 20000 Euro für uns gespendet.“ Das Teehaus kam jetzt richtig ins Schwärmen. Sie haben das nicht aus eigener Tasche bezahlt, sondern zwei wunderschöne Veranstaltungen im Landestheater durchgeführt. Dafür haben 1000 Menschen Eintritt bezahlt und dieses Geld haben sie uns gegeben.“

Ich war sprachlos.

„ Aber“, die Orangerie ergänzte ganz geheimnisvoll, „das alles muss irgendwer organisieren und das war…? Der Chef unserer Pflegefreunde.“

Nun war mir alles klar. Die zwei Frauen, die immer auf der Bank sitzen, die Frau Frederic gespendet hat,  haben sich neulich unterhalten. Dabei haben sie vielsagend zu mir her geschaut und gesagt, „ jetzt macht er das Gleiche im September für Portali.

Ich wurde wieder zuversichtlicher und Druck meiner Sandsteinvasen nahm merklich ab. Hoffentlich gehen viele Menschen zu dieser Veranstaltung. 1000 Menschen können im  „Goldenen Pflug“ dabei sein.

Jetzt verstehe ich auch worauf es wirklich ankommt. Auf die vielen, vielen Menschen, die meine Freunde werden wollen.

Ich verspürte das unmerkliche Zeichen, das mir das Teehaus zusendete. „ Portali, das sind auch Andere, die unsere Freunde sind und werden. Betriebe und Einrichtungen, Sparkassen und Banken, alle die auf unseren Komplex und unsere Stadt stolz sind.“

„ Hast du die vielen Menschen gesehen, die unlängst bei mir gefeiert haben?“ Das Teehaus machte eine vielsagende Pause, die mich schon wieder neidisch werden ließ .Erinnern kann ich mich nicht an jede Feierlichkeit.

„ Das war ein Mensch, der ein Jubiläum gefeiert hat“, fuhr das Teehaus unbeirrt fort. „ Der Mensch wollte keine Geschenke, sondern hat alle gebeten für das Teehaus zu spenden.“

Ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus und eine Idee beschlich mich ganz plötzlich.

Hatten nicht unlängst Besucher einer Hochzeitsfeier geringschätzig vom Altan des Teehauses auf mich herab geschaut und sich über meine Gebrechlichkeit lustig gemacht?

Vielleicht sollte man einen Hochzeit Zins einführen, wenn sie mein Tor passieren wollen. Nun, das war nur so ein Gedanke.

Die Orangerie schaute belustigt zu mir herüber. „ So unrecht ist dein Gedanke gar nicht. Wenn ich an die Veranstaltungen denke, die unsere Pflegefreunde mit der Volkssolidarität bei mir organisiert haben, kann ich mal einige Dinge zum Besten geben.

Unser Chef hat immer auf deinen Zustand hingewiesen und was soll ich sagen, die Menschen haben gespendet. Manche waren sogar bei der Benefizveranstaltung mit Dagmar Frederic dabei und haben diese Karten nicht mal selber bezahlt.“

Wie, nicht bezahlt?

„Wenn Menschen Geburtstag haben, bekommen sie etwas geschenkt. Oder sie haben ein anderes Jubiläum. Dann werden sie gefragt, was sie sich denn so wünschen. „ Nichts“, ist dann oft die Antwort, weil ältere Menschen fast alles haben.“

Die Orangerie ließ mich richtig neugierig werden. „ Und“?

„ Nun, da schenken die Kinder eben eine Eintrittskarte und dir wird damit geholfen.

Jetzt weiß ich was Freunde sind, nur weiß ich nicht, wie viele Freunde es einmal werden.

Geschichten von Portali – 4

Pflegeeltern oder Pflegefreunde?
Gestern hat mich das Teehaus gefragt, ob ich ihm noch böse sei.“ Nein, habe ich geantwortet, nur traurig.“ Es war aber auch ein Schreck für mich, das muss ich euch unbedingt erzählen.
Wir waren, wie so oft, beide in Streit geraten. Das Teehaus hat mit seinen Veranstaltungen geprahlt, die seit dessen Fertigstellung dort stattfinden. Es fühlt sich als Hochzeit Palast und es erfährt alles, was darin gesprochen wird.
„ Meine Pflegeeltern erzählen mir auch alles was so passiert“, habe ich ihm trotzig entgegnet und ich spürte seine spöttischen Blicke.
„ Was denn für Pflegeeltern, die gibt es doch nur bei Menschen?“
Ich spannte vor Aufregung meinen Putz soweit auf, dass meine Haut einige Risse mehr bekam. Das war dem Teehaus nicht entgangen und es versuchte mich zu beruhigen.
Das Teehaus erzählte mir von einer Unterhaltung, die es bei einer Hochzeitfeier mit angehört hat.
Zwei ältere Menschen hatten im Fernsehen einen Film gesehen und regten sich über ein Kind auf, das im Babyalter zu Pflegeeltern gekommen ist. Nach vielen sorgenfreien Jahren, sucht nun das Kind nach seiner leiblichen Mutter und das fanden diese Beiden, als undankbar.
Also sind Pflegeltern nur zwei Personen. Ich kam ins Grübeln. Meine Pflegeeltern vom Teehaus sind aber sieben. Es war das erste Mal, dass wir beide uns so lange unterhalten haben.
Ich versuche einfach das zu sortieren, was es von den Menschen erfahren hat und ich in meinem 300 jährigen Gedächtnis speichern konnte.
Was ich für meine Pflegeeltern gehalten habe, sind Ehrenamtliche. So werden die Menschen genannt, die sich bemühen etwas unentgeltlich zu verändern, andere zu unterstützen, Freude zu verbreiten und letztendlich, mich am Leben zu erhalten.
Nun kommen meine Erinnerungen wieder. Viele Menschen standen im September 2012 auf den Wegen unseres Barockgartens und lauschten den Worten eines Mannes.
Dieser zeigte mit seinen Fingern zu dem Garten, dem Teehaus und der Orangerie. Er hat zu den anderen Menschen gesagt, „ ohne die Ehrenamtlichen könnten viele Projekte nicht verwirklicht werden, wäre unser Leben um vieles ärmer.“ Dann drehten sich die Menschen zu mir um und schauten mich mitleidig an.
Später erst habe ich erfahren, dass das der Oberbürgermeister war, ein Rang, wie unser ehemaliger Herzog, den ich noch sehr gut in Erinnerung hatte.
Ich habe vom Teehaus noch viele andere Dinge erfahren, die ich bis dahin noch nicht kannte.
Ehrenamtliche sind zwar bereit sich unentgeltlich einzubringen, haben aber selbst kein Geld dafür.
Ich wurde schon wieder ängstlich. Da wird es wo mit meinen Operationen gar nichts?
„ Mach dir keine Sorgen, Portali. Du bekommst schon die besten „ Ärzte“.
Es werden dir viele Menschen mit ihrem Geld helfen, sie müssen nur von deiner Krankheit erfahren. Viele wissen nicht, wie schlecht es wirklich um dich steht.“
Das Teehaus war mit seinen tröstenden Worten, gar nicht zu bremsen.
Ihm und der Orangerie ist es ja ähnlich ergangen und es waren keine anderen Menschen als die, auf die ich nun hoffen darf.
Jetzt ging es mir schon wieder wesentlich besser. Ich habe auch keine Angst vor den Schmerzen, die ich bestimmt ertragen muss. Mein Freund der Baum hat ja auch nicht gejammert, als die Säge durch seinen Stamm fuhr.
„ Weißt du schon welche Operationsmethode bei dir angewendet wird“? Das Teehaus schaut mich fragend an.“ Ich konnte dem nicht folgen. „ Na, wollen die dich radikal behandeln? Abriss und Neuaufbau, oder Verpflanzungen einzelner Körperteile?
Seine Fragen machten mich nachdenklich. Erst jetzt konnte ich die Gespräche der Menschen verstehen, die neulich an meiner Haut herum klopften. „ Das Beste ist, man reißt Portali ab und baut es neu auf, das wird wesentlich billiger:“
Der Mann, blickte vielsagend in die Runde der anderen Menschen, deren abschätzenden Blicke mich erschauern ließen.
„ Dann ist Portali aber nicht mehr 300 Jahre, für die Nachwelt zwar schön anzusehen, aber nicht mehr es selbst. Die Untersuchungen müssen ergeben was richtig und falsch ist.“
Ich schaute bewundernd und zuversichtlich auf einen jüngeren Mann, der das sagte. Man hat doch das Teehaus und die Orangerie auch nicht abgerissen und neu aufgebaut?
Ich fühlte mich von ihm verstanden. Wenn es nach mir ginge würde ich eine Hautverpflanzung vorziehen, so wie es der junge Mann vorgeschlagen hat. Es gibt bestimmt viele Medikamente, die bei so einem ehrwürdigen Alter, anschlagen können. Vielleicht wird es teurer und geht nicht so schnell. Im Gegensatz zu den Menschen kann ich damit unsterblich werden, aber nur durch sie selbst.
Unwillkürlich musste ich an das Gespräch vor wenigen Wochen denken, das ich mit der Orangerie geführt hatte. In ihrer unmittelbaren Nähe haben meine Freunde vom Teehaus Förderverein einen modernen Musikpavillon bauen lassen.
Ich kann ihn selbst nicht sehen und muss mich auf Teehaus und Orangerie verlassen, wenn sie ihn mir beschreiben. Klein aber fein, hat ihn das Teehaus genannt und kann die Meinungen einiger Menschen nicht nachvollziehen, denen sein Aussehen stört
Sicher ist manches nachvollziehbar, wenn man den Musikpavillon vor Augen hat, der 1932 im Auftrag des Altenburger Konditormeisters Walter Volkstädt, erbaut wurde. Wir waren da gerademal 220 Jahre alt.
1992, nach nur 80 Jahren wurde er wieder abgerissen. Keiner hat ihm nachgetrauert.
Historie und Gegenwart sollen im Teehaus Komplex eine Synthese bilden, sagt die Orangerie. Der Pavillon ist Gegenwart und wir Drei sind Historie. Na, ein Glück für uns.
Vielleicht gibt es viele, ganz viele Menschen die mir helfen wollen, unsterblich zu werden. Wenn sie mir Geld schenken, damit das Wahrheit werden kann. Für mich wären sie dann alle unsterblich, die dazu beitragen wollen.

Übrigens, die Menschen vom Teehaus Förderverein, nennen wir jetzt alle Drei, „Pflegefreunde“.

Mitgliederversammlung am 19.03.2014

Sehr geehrte Mitglieder,
wie schon im Brief zum Jahreswechsel vorinformiert, möchten wir Sie zu unserer Mitgliederversammlung am 19. März 2014, um19.30 Uhr recht herzlich einladen.
Wir treffen uns in der Orangerie und werden folgende Tagesordnung abarbeiten:
1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
2. Bericht zur geleisteten Arbeit des Vorstandes im Jahr 2013
v.: 1. Vorsitzender
3. Bericht zum Jahresabschlusses 2013
v.: Schatzmeister/ Revisor / Steuerberater
4. Vorstellung unserer neuen Homepage
5. Vorstellen der Konzeption „ Sanierung des Eingangsportales“
6.Diskussion zu den Berichten
7. Entlastung des Vorstandes vom Haushalt 2013
8. Abschluss der Veranstaltung

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung ermöglichen könnten und damit das ehrenamtliche Engagement des Vorstandes anerkennen. Vielleicht können wir uns im Anschluss der Veranstaltung bei einem Glas Bier, Wein oder einen alkoholfreien Getränk, in lockerer Form zu interessierenden Fragen unterhalten.
Bitte geben Sie uns eine Rückmeldung ihrer Zusage unter info@teehaus-altenburg.de oder uwebrigitte45@googlemail.com

Mit freundlichen Grüßen
Uwe Burkhardt
Vorsitzender

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